Im Prinzip wissen wir alle, was ein gesundes Leben ausmacht - ein regelmäßiges Leben mit vernünftigem Essen, genügend Bewegung an der frischen Luft und ausreichend Schlaf.

Die seelische Ausgeglichenheit, die auch unabdingbar ist für ein gesundes Leben, ist unter bestimmten Lebensbedingungen nicht einfach zu erlangen. Da gibt es viele äußere Einflüsse wie z. B. uneinsichtige Mitarbeiter und Vorgesetzte, ungünstige Arbeitsbedingungen, Arbeitsverdichtung und Existenzängste, die schwangeren Frauen und ihren Familien das Leben ganz schön schwer machen können.

 

Welche Rechte schwangere und stillende Frauen haben, um das Leben von Mutter und Kind zu schützen, ist im Mutterschutzgesetz festgeschrieben. Arbeitgeber haben sich daran zu halten. Die Behörde, die über die Einhaltung des Mutterschutzgesetzes wacht ist das Gewerbeaufsichtsamt. Dort können schwangere und stillende Frauen vorstellig werden, um sich über ihre Rechte zu informieren und diese durchzusetzen – Tel. Nr. des Gewerbeaufsichtsamtes Osnabrück.: 0541/503-500.

Broschüren mit den Mutterschutzbestimmungen gibt es kostenlos beim Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), 11018 Berlin oder im Internet unter: www.bmfsfj.desowie bei konfessionellen (z. B. Diakonie, Caritas) wie freien Beratungsstellen (z ,B. Pro familia, VAMV).

Ein gesunder Start prägt unsere Kinder für die Zukunft. Deswegen sollten wir darum bemüht sein und unsere Rechte einfordern.

In diesem Sinne verabschieden wir uns heute.

Bettina Riemann und Nina Rogava von der Hebammenzentrale Osnabrück e.V.